Orthodoxe Kirche von Antiochien in Deutschland
Kirchengemeinde der Heiligen Mutter Gottes Maria (Osnabrück/Münster) in Osnabrück e.V.
!!!KIRCHENWEIHE!!!
Am Sonntag, den 09.Mai 2010 wurde unsere neue Kirche an der Lerchenstraße 131 durch
seine Eminenz Metropoliten Johannes (Yazigi) geweiht.
Zu diesem Anlass kamen auch der Priester Abd Al Massih Sabongi, Erzpriester Elias Esber
und der Diakon Paul Altindag aus Köln, sowie Archimandrit Isaac Barakat, der extra aus
dem Balamand-Kloster im Libanon zur Weihe gekommen ist.
Außerdem besuchten uns mehrere Vertreter der umliegenden katholischen und
evangelischen Kirchen, um die Gemeinde für die neue Kirche zu beglückwünschen.
Vor der göttlichen Sonntagsliturgie gab es in der Kirche eine Prozession mit den Reliquien
der heiligen. Danach weihte SE Johannes die Kirche, die Ikonostase und die Gläubigen mit
Weihwasser und machte die Kirche somit zu einer orthodoxen Kirche. Um die Weihe
abzuschließen, wurde auf dem Altar eine Kerze als Symbol Gottes aufgestellt.
In seiner Rede betonte SE Johannes die wichtigkeit dieser orthodoxen Kirche sowohl für die
Metropolie, als auch für die Gemeinde und für die Umgebung rund um Osnabrück, als
wichtiger Faktor für die Integration. Er bedankte sich bei unserem Priester George Esber, für
die 15 Jahre, die er in der Gemeinde tätig war und ist, und wünschte ihm Gottes Segen für
weitere Jahre als Priester dieser Gemeinde.
Außerdem wurde dem Vorstand gedankt, der in den letzten Wochen und Monaten eine
großartige Arbeit machte und den Tag so erfolgreich gestaltet hat.
Nach der Rede von SE Johannes gingen die Gemeinde und die Gäste zusammen in das
Festzelt, das auf dem Kirchengelände aufgestellt wurde.
Dort hielt auch unser Priester seine Rede in denen er vielen Leuten der Gemeinde dankte.
Er erinnerte auch an unseren verstorbenen Bruder Josef Saadeh (Abu Henry), dem
Mitbegründer dieser Gemeinde, der durch seine Arbeit und durch seine Kontakte die
Gemeinde mitbestimmt und mitgeleitet hat.
Danach folgten viele liebe Worte und Glückwünsche der Gäste, unter Anderem vom
Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, Bori Pistorius, die alle wieder die Wichtigkeit der
eigenen Kirche für die Gemeinde hervorhebten.
Auch wurden Geschenke der Gäste an die Gemeindevertreter überreicht, unter anderem ein
original orthodoxes Taufbecken.
Bei allen Gästen, Spendern, helfenden Kräften und für die Glückwünsche und für den
wunderschönen Tag bedanken wir uns von ganzem Herzen!
 
         
Der heilige Berg Athos:
Wanderungen auf den Spuren einer Faszination
Am 10.06.2012 fand nach dem Gottesdienst in unserer Kirchengemeinde 
ein Vortrag über den Faszinierenden Berg „Athos“ statt .
 
Athos – das ist der 48 km lange, an seiner schmalsten Stelle nur fünf Kilometer breite östliche Chalkidiki-Sporn im Nordosten Griechenlands, der sich wie ein ausgestreckter Finger ins Mittelmeer schiebt. Das ist die seit über tausend Jahren für Besucherinnen streng verbotene Männerwelt mit ihren zwanzig Hauptklöstern, zwölf Mönchsdörfern („Skiten“) und etwa zweihundert einzeln gelegenen Mönchsgehöften („Kellien“). Athos, das ist der Heilige Berg der orthodoxen Christen in aller Welt, eine Gegenwelt, in der Hektik, Gewinnstreben und materieller Genuss einer Jahrhunderte lang angereicherten klösterlichen Stille gewichen sind.
Den meisten Menschen ist der Heilige Berg Athos aber unbekannt, führt er doch ein Dasein abseits aller Touristenströme. Nur sehr wenige nichtorthodoxe Pilger erhalten die Möglichkeit, den Athos zu besuchen. Reinhard Thieringer gelang dies in den letzten Jahren insgesamt zehnmal. Seine digitale Bildershow gestattet eindrucksvolle Einblicke in das orthodoxe Klosterleben sowie die immer noch fast unberührte Natur mit traumhaften Ausblicken auf die Küste und das Mittelmeer: Die „Faszination Athos“ wird greifbar nahe.
Palmsonntag, 28.April 2013 in Osnabrück
Seine Exzellenz Bischof Hanna Haikal feierte am Palmsonntag
2013 den Einzug Jesus Christus in Jerusalem mit der Gemeinde
der Heiligen Mutter Gottes Maria in Osnabrück. Das wunderbar
geschmückte Kreuz und die Kerzen der Kinder zeigten die
Freude der Gemeindemitglieder bei der Prozession.  (Bilder)
Jedoch stand dieser Tag auch im Zeichen der Gewalt in Syrien
und in allen arabischen Staaten. Die erschütternde Nachricht
der entführten Bischöfe und auch die Ungewissheit der
Situation begleiteten diesen freudigen Tag. Mit schwarzen
Schleifen am geschmückten Kreuz und an den Kerzen der
Kinder und mit unseren Gebeten zeigten wir Solidarität und
unser herzliches Mitgefühl.
Wir beten für  den Metropolit Boulos Yazigi und für den
Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und
hoffen sie kehren unversehrt zu Ihren Familien und Gemeinden
zurück.
 
Am 12.01.2014 anlässlich zur Wasserweihe, hatten wir die Ehre das unser
neue Metropolit seine Eminenz Isaak ( Barakat ) die Liturgie zusammen mit
unserem Pastor Georg Esber gehalten hat.
Anschließend organisierten die Kirchengänger ein gemeinsames
Mittagessen.
 
Erfolgreicher Adventsbasar in der Osnabrücker Gemeinde 
Am Sonntag, 22.11.15, fand in Osnabrück der Adventsbasar statt.
Adventskränze, Weihnachtsbaumschmuck, Tischdecken, Marmelade und
Plätzchen wurden Wochen lang, aber im Besonderen in den letzten 2
Wochen intensivst durch die Frauen der Gemeinde vorbereitet,
zusammengesteckt und heute im Basar zu sehr fairen Preisen verkauft.
Der Tag fing mit der heiligen Liturgie an, im Anschluss haben die
Gemeindemitglieder die Möglichkeit bekommen, als erste
Weihnachtsartikeln zu kaufen.
Punkt um 12 Uhr stürmten die Osnabrücker Gäste den Gemeindesaal, wo
der Basar stattfand, kauften, aßen Süßigkeiten und tranken Kaffee.
Der Basar wird nun zum vierten Jahr in Folge veranstaltet, die
Osnabrücker warten mittlerweile auf die Bekanntgabe des Termins, denn
sie kommen sehr gern, besuchen unsere Kirche, zünden eine Kerze vor
den Ikonen an, unterhalten sich mit den Gemeindemitgliedern und
kaufen ihren Bedarf an Adventsartikeln.
Der beste Dank gilt den Frauen der Gemeinde und den vielen Helfern
(auch den tollen Männern :-) ), die diesen Tag einen äußerst
erfolgreichen und kommunikativen Tag gemacht haben.
Der Erlös des Basars geht in die Gemeindekasse, von der aus, Jugend-
und Kinderarbeit und weitere Aktivitäten finanziert werden.